Könnte aus Oldtimertreff ein Bahnhaltepunkt werden?

v.l.: Guido Gutsche, Josef Schmedding, Henrich Berkhoff (stellv. Fraktionsvors./Tönnishäuschen), Franz-Josef Buschkamp und Paul Tegelkämper (Vors. des Kreisbauausschusses)
v.l.: Guido Gutsche, Josef Schmedding, Henrich Berkhoff (stellv. Fraktionsvors./Tönnishäuschen), Franz-Josef Buschkamp und Paul Tegelkämper (Vors. des Kreisbauausschusses)
Geht es nach der CDU-Kreistagsfraktion Warendorf, soll die Planung einer Weiterführung der in Reaktivierung befindlichen WLE-Linie über Sendenhorst hinaus möglichst vielen Menschen  geeignete Halte- und Aufnahmepunkte im Kreis anbieten. Denn, so Fraktionsvorsitzender Guido Gutsche:“Hauptzweck der Linie ist, den Verkehrsinfarkt Münsters zu den beruflichen Hauptverkehrszeiten zu vermeiden, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern eine staufreie Ein- und Ausreise zu ihrem Arbeitsplatz zu ermöglichen.“ Damit sollen die Einfahrtsstraßen für Busse und Pkw-Fahrer, die abseits der Bahnlinien leben, entlastet werden. Da jedoch in innerstädtischen Bahnhofslagen die Stellmöglichkeiten für Pkw begrenzt seien und Auswärtige dann dort morgens und abends ebenfalls auf Stauungen träfen, seien Umsteigemöglichkeiten in Ortsrandlage wie am bekannten Oldtimertreff-Standort Pängelanton bei Enniger ideal, um Pkw-Umsteiger aus dem Umland aufzunehmen. „Bei der weiterführenden Planung der Reaktivierung Richtung Neubeckum setzen wir uns daher für einen Haltepunkt der WLE bei Enniger ein, denn er bietet an einer strategisch günstigen Straßenkreuzung auch das Potential für umfangreiche Parkmöglichkeiten“, unterstreicht Franz-Josef Buschkamp, jahrzehntelanger Vertreter der Kreistagsfraktion im ZVM (Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland) und dort Vorsitzender der Verbandsversammlung. Über alle politischen Ebenen habe man sich lange für das Projekt WLE eingesetzt. Jetzt gelte es, so Josef Schmedding, Fraktionssprecher im Planungsausschuss,“ einen möglichst hohen Nutzwert für möglichst viele Kreisbewohner zu erzielen.


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