Presse u. Neuigkeiten
28.01.2019, 12:59 Uhr
Medien und Landwirtschaft, 2 Paar Schuh?
Auch auf dem Kreisverbandstag 2019 des Landwirtschaftlichen Kreisverbands Warendorf war die CDU-Kreistagsfraktion wieder vertreten, um aktuelle Problemstellungen und Kernthemen des landwirtschaftlichen Sektors in die laufende Tagespolitik von Kreis und Regionalrat aufzunehmen.
Kernthema, nicht erst in diesem Jahr, aber mit dem Referenten Jörg Schönborn, Fernsehdirektor des WDR, im Besonderen war die "Landwirtschaft im Focus der Medien".  Nicht unerwartet, aber klar herausgearbeitet wurde die Diskrepanz der Sichtweisen der oft linksliberalen Sichtweisen des großstädtischen Milieus (inklusive der dort verankerten Medien und wohnhaften Journalisten) und den Realitäten vor Ort im ländlichen und kreisangehörigen Raum.
vl Henrich Berghoff, Paul Tegelkämper, Resi Gerwing, Landrat Dr. Olaf Gericke, Karl Werrring, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW
Die zunehmende Entfremdung mit Unkenntnis oder auch schlichtem Nichtwissenwollen der Erfordernisse und Tatsachen moderner Nahrungsmittelproduktion führt zu meist ablehnenden und wertenden Reportagen in Fernsehen und Rundfunk, die damit die Sichtweisen gesamter Bevölkerungsschichten in ihrem Meinungsbild beeinflussten. Moderne Entwicklungen, die zu verbesserten Wasserqualitäten und Tierhaltungen führten, würden oft nur am Rande dargestellt. Bereitschaft zu höheren Lebensmittelpreisen sei vom Verbraucher jedoch in Summe nicht erkennbar. In den Augen der CDU-Fraktion ein Widerspruch nach dem Motto: Wasch mich, aber mach mich nicht nass oder: Der Strom kommt doch aus der Steckdose, wieso brauchen wir da Kraftwerke?
Fraktionsvorsitzender Guido Gutsche:" Diese Tendenzen des Auseinanderdriftens großstädtischer und eher ländlich geprägter Regionen stellen wir zunehmend in vielen Bereichen des Lebens fest. Das Anspruchsdenken großstädtischer Milieus nimmt ständig zu, was auch seinen Ausdruck in einem steten Auseinanderfallen staatlicher Mittelzuweisungen zwischen Stadt und Land betrifft. Immer mehr Geld fließt in die Großstädte, wohingegen Wertschöpfung und Arbeitsfleiß - Ausdruck niedriger Arbeitslosenquoten -  stark ausgeprägt bei uns stattfinden. Dieses ist für uns nicht hinnehmbar. Als ÖFFENTLICH-RECHTLICHER Rundfunk, also Rundfunk des ganzen Volkes, sehen wir hier die Sendeanstalten und Journalisten aufgefordert, ihren Focus den tatsächlichen Lebensrealitäten des ganzen Landes zu widmen, um ein weiteres Auseinanderdriften von Stadt und Land nicht noch zu beschleunigen."
 
 
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