Verbraucherzentrale und Kreistagsfraktion ziehen Bilanz
Bilanz ziehen und Ergebnisse bewerten stand auf der Tagesordnung der Gesprächsrunde der CDU-Kreistagsfraktion mit den Vertreterinnen der Verbraucherzentrale im Kreis Warendorf. Karl-Wilhelm Hild, Fraktionsvorsitzender der Fraktion, hatte zum Gedankenaustausch ins Kreishaus eingeladen. Hild: "Die finanzielle Unterstützung der Verbraucherzentrale und die Eröffnung eines kreisweiten Beratungsangebotes waren ja eine politisch "schwere Geburt". Jetzt wollen wir wissen, ob das Kind laufen gelernt hat, um die daraus notwendigen Erkenntnisse zu gewinnen, denn im April 2012 soll ja die Evaluierung erfolgen, die dann Grundlage ist für weitere Entscheidungen."
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| Karl-Wilhelm Hild, Daniela Kreickmann, Rolf Möllmann, Angelika Kestermann, Hans-Rüdiger Steiner, Anne Schulze-Wintzler |
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Angelika Kestermann, Regionalleiterin der Verbraucherzentrale, stellte die Mitarbeiterinnen, Daniela Kreickmann als Beraterin mit einer halben Stelle, sowie die Leiterin der Beratungsstelle in Ahlen, Anne Schulze-Wintzler, vor und bedankte sich für das Gesprächsangebot. "Wir können eine erfreuliche Zustimmung zum erweiterten Beratungsangebot der Verbraucherzentrale konstatieren", so Angelika Kestermann. Mit 1423 Gesamtkontakten wird deutlich, dass unsere Beratungsangebote nachgesucht werden, wobei die Kreisstadt Warendorf allein mit 494 Kontakten den größten Nachfragebedarf hatte." "Feststellen können wir aber auch, dass es keine Stadt im Kreis gibt, aus der wir nicht mit unseren Informationen und Beratungen gefragt sind", ergänzt Anne Schulze-Wintzler. Daniela Kreickmann stellt die wichtigsten Beratungsthemen vor, angeführt mit 53 % aus dem Bereich Medien, Telekommunikation, Unterhaltungselektronik und EDV, gefolgt mit 28 % Anteil aus dem Themenbereich Energie und Bauen, Wohnen und Mietrecht.
Mit großem Interesse, so Astrid Birkhahn, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion und MdL, hören wir, dass eine gute Vernetzung mit anderen Einrichtungen im Kreis der Verbraucherzentrale ein Anliegen ist und aufgebaut wird. Die Zusammenarbeit z.B. mit der Kreisverwaltung, der Schuldnerberatung und der Kriminalpolizei wird als sehr gut beschrieben. Birkhahn: "Die hier dargelegten Synergien sind ein erfreuliches Ergebnis im Interesse der nach Beratung nachfragenden Bürgerinnen und Bürger. Es werden durch konkrete Hinweise und persönliche Kontakte zu Kreisstellen, Hemmschwellen für den Bürger abgebaut und Hilfsangebote zielgerichtet ermöglicht. Genau so haben wir uns die Zusammenarbeit vorgestellt und daher auch die Räumlichkeiten für die Beratung im Kreishaus gewünscht."
Als wachsende Beratungsthemen, so die Vertreterinnen der Beratungsstelle, erwarten wir die Verbraucherbeschwerden zu den Geschäften mit der Armut und zu unseriösen Kreditvermittlern, Fragen nach dem sogenannten P- Konto, dem Pfändungsschutzkonto, im Rahmen des neuen Schuldnerschutzes und Fragen zum Anlegerschutz.
Gemeinsames Fazit, so Hild und Kestermann: "Die Einrichtung des erweiterten Beratungsangebotes für den ganzen Kreis ist durch Nachfrage mehr als gerechtfertigt. Sie ist mit der Kombination von Beratungszeiten für die Einzelfallarbeit, Vortragsveranstaltungen und Aktionen bereits ausgelastet." |