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Presse
| 14.06.2010, 10:50 Uhr |
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Fraktion besucht Essen
Erneut würdigte die CDU Kreistagsfraktion mit ihrem Besuch in Essen die rasante Veränderung der Ruhrmetropole hin zu einer Dienstleistungs-und Kulturmetropole. So begabt sich die CDU Kreistagsfraktion unter Leitung von Winfried Kaup, stellv. Fraktionsvorsitzenden, in Begleitung der Verwaltungsspitze, von Freitag 11.06. bis Sonntag 13.06 nach Essen, um am Kulturerlebnis "Kulturhauptstadt 2010" aktiv teilzunehmen. "Die Auszeichnung mit dem Titel Kulturhauptstadt ist sicher ein Meilenstein in der fortschreitenden Veränderung des Ruhrgebietes aber noch nicht das Ende - es setzt nur einen außergewöhnlichen Akzent", so Karl-Wilhelm Hild in der Einladung seiner Fraktion zur Seminarreise nach Essen, an der der Fraktionsvorsitzende wegen einer Operation nicht teilnehmen konnte.
Wir wollen auch in diesem Jahr im Rahmen der Fortbildung und unter dem Motto: „Westfalens Stärken - Westfalen stärken“ die Entwicklung vor Ort erklären lassen, also Kultur pur erfahren und erleben.
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Zunächst führte der Weg am Freitag in die Zentrale des Regionalverbandes Ruhr in Essen. Dort, so Kaup, konnten wir mit Reinhard de Witt einen kompetenten Vertreter des Verbandes für unsere Nachfragen nach Bedeutung und Aufgabe des Regionalverbandes gewinnen.
Anschließend führte der Regionalverband die Fraktion in einem 2-stündigen Fußmarsch über den Kulturpfad Essen ins Welcome Hotel Essen, wo die Fraktion ihr Quartier aufschlug.
Der Samstagvormittag stand ganz im Zeichen des Weltkulturerbes "Kokerei Zollverein". Die Kokerei ist der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur zugeordnet. In der Kokerei arbeiteten in der Hochzeit der Kohle einmal 1000 Menschen. Seit 2000 steht die Kokerei unter Denkmalschutz und trägt seit Dezember 2001 den Titel "UNESCO-Welterbe" Der Schwerpunkt der neuen Nutzung liegt im künstlerischen Bereich. Kohlenmischanlage und Salzlager haben bereits mehrfach ihre Qualität als Ausstellungsräume für zeitgenössische Kultur bewiesen.
Samstagnachmittag stand die Besichtigung der Bischofskirche und Domschatzkammer in der Münsterkirche auf dem Programm. Mit dem neuen Ruhrbischoff Overbeck hatte der Besuch für die Fraktion durchaus auch einen regionalpolitischen Bezug. Die Domschatzkammer präsentiert neben dem Schatz in Aachen und Köln eine der bedeutendsten sakralen Kunstsammlungen Deutschlands.
Der Sonntag stand als Höhepunkt der "Tour de Kultur" ganz im Zeichen des neuen Folkwang Museums mit der Ausstellung "Das schönste Museum der Welt." Mit dem Besuch des Museums haben wir nicht nur höchsten Kulturgenuss, sondern auch eine Auseinandersetzung mit der dunklen, nationalsozialistischen Zeit in Deutschland verbunden, macht Kaup deutlich, denn die "klassische Moderne" wurde zum Objekt des nationalsozialistischen Kulturunwesens. Mehr als 1400 Werke wurden 1937 als "entartet" beschlagnahmt, ein Vorwand, so Kaup, der es ermöglichte wertvolle Bilder gewinnbringend zu verhökern.
Mit der Eröffnung der Ausstellung" das schönste Museum der Welt" wird die berühmte Sammlung von 1933 erstmals rekonstruiert, so, wie sie an keinem anderen Ort hätte präsentiert werden können, ist sich die Fraktion nach dem überwältigendem Eindruck einig.
Lebenslanges Lernen ist Auftrag und Ziel der Fraktionsreise und so stellen wir fest, das "Lernerlebnis" im Rahmen unserer Kulturreise hat sich gelohnt, so Winfried Kaup in der Bewertung der Reise. |
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